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Kinder bei einem theaterpädagogischen Workshop – Grundschulen stärken Kinder
Leuchtturmprojekt
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Grundschulen stärken Kinder

Verbesserung der Übergänge zwischen den Bildungsinstitutionen Kita, Grundschule und weiterführende Schule

Das Projekt

Bereits seit 2019 fördert die Anneliese Brost-Stiftung das Leuchtturmprojekt „Grundschulen stärken Kinder“. Ziel des Projektes ist es, Kinder an insgesamt fünf Essener Schulen in ihren Schlüsselkompetenzen zu stärken, um Bildungsübergänge von der Kita zur Grundschule und in die weiterführende Schule erfolgreich zu meistern. Mit Hilfe von theaterpädagogischen Workshops werden jährlich rund 1.000 Kinder gefördert.

Die Herausforderung

Ein Schulwechsel ist für Kinder nicht nur in Bezug auf schulische Leistung, sondern auch auf sozial-emotionaler Ebene eine große Herausforderung. Sie müssen ihr gewohntes soziales Umfeld verlassen und sich in einem neuen pädagogischen System mit neuen Regeln und Personen zurechtfinden. Kindern ohne adäquaten familiären Rückhalt fehlen häufig entsprechende sozial-emotionale Kompetenzen (Resilienz), um diesen Anforderungen alleine erfolgreich begegnen zu können.

Theaterpädagogik als Förderinstrument

Nach der Einschulung werden im Klassenverband zwei Kompaktworkshops für je eine Woche mit täglichem theaterpädagogischem Unterricht durchgeführt. Zur Vorbereitung des Bildungsübergangs zur weiterführenden Schule finden ebenfalls in der 4. Klasse insgesamt drei Kompaktworkshops statt. Die Kinder nehmen Angebote von Bewegungs-, Rollen- und Präsenzübungen zum Erlernen von Achtsamkeit, Empathie und Selbstregulation wahr.

Wirkung und Ergebnisse

Die Erfahrung des Projekts zeigt, dass die Kinder durch die Kompaktworkshops den Anforderungen der Bildungssysteme selbstsicherer entgegentreten: Die Klasse wird zu einem sicheren Lernraum und die Gruppen- und Klassendynamiken verbessern sich. Der soziale Rückhalt wird als unentbehrliche Basis für eine gelingende Bildungsbiografie erfahren. Im Rahmen von begleitenden Elterntreffen werden auch Schwellenängste abgebaut.

Weiterentwicklung 2024–2027

Für die Jahre 2024/2025 wurde das erfolgreiche Konzept beibehalten und um eine fünfte Grundschule aus Essen-Kray (Joachimschule) ergänzt, sodass weiteren einhundert Schüler*Innen und Kindern Förderung zugute kommt. Für die Jahre 2026/27 wird das erfolgreiche Projekt weiter gefördert.

Projektphasen im Überblick

Infografik der Projektphasen: Starthilfe 1 (640 Förderstunden, 8 Kitas), Starthilfe 2 (80 Stunden, 5 Schulen), Klasse 1 (365 Stunden, 2 Theaterpädagog*Innen), Klasse 4 (690 Stunden, 4 Theaterpädagog*Innen)

Insgesamt ca. 1.000 Schüler*Innen bzw. Kinder jährlich