Ruhrgebiet[s]lieben
Liebesgeschichten aus dem Ruhrgebiet
- Träger
- Träger:Bene John Miller
- Region
- Region:Ruhrgebiet
- Jahr
- Jahr:2026
Die Projektskizze „Ruhrgebiet[s]lieben“ beschreibt eine Ausstellung, die die Liebesgeschichten älterer Menschen aus dem Ruhrgebiet in sechs erzählerischen Beiträgen präsentiert. Diese persönlichen Erzählungen verbinden individuelle Erfahrungen und Emotionen mit der historischen und kulturellen Entwicklung der Region – von der Industrielandschaft über den Strukturwandel bis zur heutigen multikulturellen Gesellschaft.
Fotos von Jaqueline Klein.
Die Erzählungen entstehen aus freien, ungestörten Gesprächen ohne Vorgaben oder Interviewfragen und werden zu verdichteten Hörstücken verarbeitet. Dadurch entsteht kein dokumentarisches Interview, sondern eine künstlerische Form des mündlichen Erzählens, die an vertraute Gespräche erinnert und eine „orale Kultur“ der Erinnerung bewahrt.
Ziel ist es, Erinnerungen zu erhalten, Dialoge zwischen den Generationen zu fördern und Einblicke in die soziale und emotionale Realität vergangener Jahrzehnte zu geben. Besonders junge Menschen sollen so zum Nachdenken über Liebe, Altern, Zusammenleben und regionale Identität angeregt werden.
Die Auswahl der Erzähler:innen und der anvisierten Zielgruppen ist bewusst vielfältig gestaltet und spiegelt die multikulturelle Bevölkerung des Ruhrgebiets breiter wider. Das Projekt versteht sich damit als soziokulturelle Studie und Zeitzeugnis, das Bildung, Empathie und kulturelle Teilhabe fördert.
Da kein Eintritt erforderlich ist, ist die Durchführung nur mit Unterstützung der Anneliese Brost-Stiftung möglich. Weitere Informationen, Hörproben und Impressionen sind online verfügbar.
Projektziele
- Erinnerungen erhalten und orale Kultur der Region bewahren
- Generationenübergreifenden Dialog über Liebe, Altern und regionale Identität fördern
- Junge Menschen zu Reflexion über Zusammenleben und regionale Geschichte anregen
- Multikulturelle Bevölkerung des Ruhrgebiets als soziokulturelle Studie abbilden
Wirkung
- Verdichtete Hörstücke aus echten Gesprächen schaffen eine künstlerische, emotionale Form von Erinnerungskultur.
- Der freie Eintritt ermöglicht niedrigschwelligen Zugang und breite gesellschaftliche Teilhabe.
- Die Ausstellung verbindet persönliche Liebesgeschichten mit der historischen Entwicklung des Ruhrgebiets.
